Die Zeit verfließt. Im einem Moment bist du da; gestern. Im nächsten, morgen, bist du es nicht mehr. Dazwischen sind Stunden vergangen; für die einen ein Augenblick, für die anderen eine Ewigkeit. Sekunden, die sich in Stunden verwandeln, Tage die in Herzschlägen vergehen.
Ein Leben, das so lang vergangen ist, und doch nicht mitgelebt wurde. In dem ich nur das Kurze, den Augenblick wahrnahm; dich in einem Augenblick dachte zu kennen, und im nächsten verloren habe. Wo ich dich an einem Tag lachend, am Anderen im Sarg sah. Wo Tod und Leben so nah aneinander liegen, untrennbar sind, verschmelzen. Wo du in meinen Gedanken noch lebst, aber woanders, weit weg, schon lange nicht mehr bist. Wo Realität die Sache ist, die man nicht wahr haben kann.
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