Ich schwimme einen Fluss entlang, neben mir schwimmt ein schwarzes Wesen. Wir schwimmen synchron, das Wesen so klein, ich so groß, und trotzdem gleiche Bewegungen ausführend. Ich tauche nicht, bleibe and er Oberfläche, neben dem Wesen an meiner Seite. Neben uns an den Ufern wachsen zunächst Bäume, aber desto weiter wir schwimmen –gegen die Strömung, mit der Strömung? - desto mehr sehen wir Wiesen, haben kein Blätterdach mehr über den Kopf. Dann, an einer Brücke, steigen wir aus dem Wasser. Wir sind nicht nass, deshalb kann ich sein Fell an mich drücken. Fest halte ich ihn im Arm, während ich einen Hügel hinaufsteige. Keine Sekunde lockert sich mein Griff, ich habe Angst, er könnte mir wieder davonlaufen.
Stunden vergehen, jetzt sind es nur Augenblicke. Wir betreten ein Haus, das ich noch nie gesehen habe. Fest verschließe ich die Tür hinter mir, bevor ich ihn auf den Boden setze. Kein Fenster darf offen sein, kein Tor auch nur angelehnt. Dann knie ich, streichle ihn, den ich vor 2 Jahren verloren habe, und der nun im Traum so real zu mir zurückgekommen ist- dass ich nach den Aufwachen nicht verstehen kann, warum es in nicht mehr gibt…
Soll ich froh sein, dass sich der Traum jetzt schon von meinem Gedächtnis löst?
Dienstag, 3. März 2009
Woher kommt das?
Ich führe ein Lesetagebuch, um mich später daran erinnern zu können, wann ich welches Buch (wie weit) gelesen habe. Da es nur für meine Augen bestimmt ist, kann ich so mehr oder weniger akribisch notieren, was ich an englischen und deutschen Buchseiten verschlungen habe, um dann am Anfang jedes Jahres zusammenzurechnen, wie viel ich gelesen habe. Warum? Einfach, um mir selbst einen Überblick über mein Leseverhalten zu verschaffen- einfach nur um mich selbst einschätzen zu können.
Die Bilanz vom Jahr 2008 hat etwas auf sich warten lassen- bis heute Abend hab ich sie aufgeschoben, und jetzt weiß ich auch warum. Ich hab im Vergleich zum Jahr 2007 ein ganzes Drittel weniger gelesen- an englischen Seiten fehlt mir sogar die Hälfte… (auch wenn ich keine genauen Zahlen schreiben will, könnt ihr mir vertrauen- es ist viel…). Bis zur Jahreshälfte sind die Zahlen auf selber Höhe wie im Vorjahr, wenn nicht sogar höher… und dann, im Juli bricht der Lesefluss zum ersten Mal ab, kommt erst im August wieder weiter, bevor er im September ganz versiebt. In meinem Lesetagebuch für September und Oktober stehen ganze 4 Bücher- 3 davon waren allerdings im Oktober. Habe ich vergessen, Bücher aufzuschreiben –was mir des Öfteren passiert? Meine Erinnerungen an die Zeit sind trüb, ich weiß noch, dass ich im September das eine Buch gelesen habe… im November hat sich die Zahl nur Uni bedingt etwas erhöht, im Dezember steht wieder nur ein etwas längeres Buch. Erst dieses Jahr schauen die Zahlen wieder besser aus.
Was war los? Früher habe ich, gerade wenn es mir nicht gut ging, viel gelesen. Dieses Mal ist mir die Zeit durch die Finger geronnen, wenn, habe ich vorm Einschlafen kurze Zeitungsartikel oder anderes eher überflogen, hastig heruntergeschluckt als wirklich verdaut. Und um zu wissen, dass mein Studium nur nebenher gelaufen ist, muss ich wirklich nicht ins Lesetagebuch schauen…
Zahlen lügen nicht. Hier steht in meiner eigenen Schrift mein privates zeitgeschichtliches Zeugnis einer Stunde, die zum Lesen zu dunkel war… aber zum Schreiben nicht, sonst würde dass hier nicht existieren…
Die Bilanz vom Jahr 2008 hat etwas auf sich warten lassen- bis heute Abend hab ich sie aufgeschoben, und jetzt weiß ich auch warum. Ich hab im Vergleich zum Jahr 2007 ein ganzes Drittel weniger gelesen- an englischen Seiten fehlt mir sogar die Hälfte… (auch wenn ich keine genauen Zahlen schreiben will, könnt ihr mir vertrauen- es ist viel…). Bis zur Jahreshälfte sind die Zahlen auf selber Höhe wie im Vorjahr, wenn nicht sogar höher… und dann, im Juli bricht der Lesefluss zum ersten Mal ab, kommt erst im August wieder weiter, bevor er im September ganz versiebt. In meinem Lesetagebuch für September und Oktober stehen ganze 4 Bücher- 3 davon waren allerdings im Oktober. Habe ich vergessen, Bücher aufzuschreiben –was mir des Öfteren passiert? Meine Erinnerungen an die Zeit sind trüb, ich weiß noch, dass ich im September das eine Buch gelesen habe… im November hat sich die Zahl nur Uni bedingt etwas erhöht, im Dezember steht wieder nur ein etwas längeres Buch. Erst dieses Jahr schauen die Zahlen wieder besser aus.
Was war los? Früher habe ich, gerade wenn es mir nicht gut ging, viel gelesen. Dieses Mal ist mir die Zeit durch die Finger geronnen, wenn, habe ich vorm Einschlafen kurze Zeitungsartikel oder anderes eher überflogen, hastig heruntergeschluckt als wirklich verdaut. Und um zu wissen, dass mein Studium nur nebenher gelaufen ist, muss ich wirklich nicht ins Lesetagebuch schauen…
Zahlen lügen nicht. Hier steht in meiner eigenen Schrift mein privates zeitgeschichtliches Zeugnis einer Stunde, die zum Lesen zu dunkel war… aber zum Schreiben nicht, sonst würde dass hier nicht existieren…
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