Dienstag, 3. März 2009

Neulich im Traum

Ich schwimme einen Fluss entlang, neben mir schwimmt ein schwarzes Wesen. Wir schwimmen synchron, das Wesen so klein, ich so groß, und trotzdem gleiche Bewegungen ausführend. Ich tauche nicht, bleibe and er Oberfläche, neben dem Wesen an meiner Seite. Neben uns an den Ufern wachsen zunächst Bäume, aber desto weiter wir schwimmen –gegen die Strömung, mit der Strömung? - desto mehr sehen wir Wiesen, haben kein Blätterdach mehr über den Kopf. Dann, an einer Brücke, steigen wir aus dem Wasser. Wir sind nicht nass, deshalb kann ich sein Fell an mich drücken. Fest halte ich ihn im Arm, während ich einen Hügel hinaufsteige. Keine Sekunde lockert sich mein Griff, ich habe Angst, er könnte mir wieder davonlaufen.
Stunden vergehen, jetzt sind es nur Augenblicke. Wir betreten ein Haus, das ich noch nie gesehen habe. Fest verschließe ich die Tür hinter mir, bevor ich ihn auf den Boden setze. Kein Fenster darf offen sein, kein Tor auch nur angelehnt. Dann knie ich, streichle ihn, den ich vor 2 Jahren verloren habe, und der nun im Traum so real zu mir zurückgekommen ist- dass ich nach den Aufwachen nicht verstehen kann, warum es in nicht mehr gibt…
Soll ich froh sein, dass sich der Traum jetzt schon von meinem Gedächtnis löst?

Keine Kommentare: