Es ist mein Mantra.
Ich wiederhole es, jede Sekunde, jede Minute. Ich denke es still in meinem Kopf; es rotiert in einer Endlosschleife, ich kann spüren wie es in meinem Kopf summt und nicht aufhört. Es springt von einem Gedanken zum Anderen; es dominiert sie, klammert sich an alle meine Taten und Worten. Es zeichnet sich selbst an die Lider meiner Augen wenn ich sie schließe; und wenn ich schlafe sucht es mich in allen Gestalten und Formen heim.
Nur manchmal kann ich es aus meinem Kopf verbannen; dann muss ich es kurz aussprechen. So kann ich es hinauswerfen; doch nur kurz. Es kommt gleich wieder zurück, halt als Schall von den mich gefangen haltenden Wänden ab. Es schlüpft durch meine Ohren, kriecht durch die Windungen meines Gehirns. Dann ist es wieder da, als wäre es nie weg gewesen.
Doch ist es mein Motor durch diese Zeit, es treibt mich an und beschützt mich. Während es mich doch wieder in den Wahnsinn treibt und kaputt macht, mich verdrängen lässt was nur unter der Oberfläche darauf wartet, empor zu brechen.
Es ist immer da, mein Mantra.
Stark sein. Durchhalten. Stark sein. Durchhalten…
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