Mittwoch, 15. Oktober 2008

4 Wochen

Ein Monat . 4 Wochen. 28 Tage, 672 Stunden, noch mehr Minuten, Sekunde, Herzschläge. Manche haben sich dahingestreckt wie Tage, manchmal sind Tage vergangen als wären sie nu ein Traum. Ein Albtraum, der alle Ängste ausgegraben hat die ich als Kind schon hatte. Ich fühle mich, als würde ich durch einen Wald gehen, bei hellem Sonnenschein. Das Licht dringt zwar bis zum Waldboden; aber die Bäume werfen umso größere Schatten desto heller das Licht wird. Und in diesen Schatten versteckt sich so vieles, dass ich nicht kommen sehen kann. Ich gehe von Baum zu Baum, taste mich langsam vor- und immer wieder werde ich von Erinnerungen angesprungen, die nur auf mich gelauert haben um mich zu attackieren. Manchmal sind es gute Erinnerungen, an schöne Zeiten- aber überwiegend sind es Dinge, die ich am liebsten in der Dunkelheit des Waldes gelassen hätte, ohne jemals einen zweiten Blick darauf zu werfen. Aber ohne zu wissen, was auf mich zukommt- wie soll ich entscheiden, ob ich etwas entgegentreten will oder nicht?

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